Förderschulen mit dem Schwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung bleiben weiterhin bestehen

Nach Einführung der Inklusion an niedersächsischen allgemeinbildenden Schulen zum Schuljahr 2013/14 werden die Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen schrittweise aufgelöst. Dies gilt bisher für die Jahrgangsstufen 1, 2, 3, 5, 6 und 7.

Die weiteren Jahrgänge sollen folgen.

Die Förderschulen mit dem Schwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung bleiben weiterhin bestehen.

Am gängigen Verfahren zur Feststellung eines sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung hat sich nichts geändert.

 

Falls Interesse besteht, informieren wir über unsere Förderschule, über unsere Fördermöglichkeiten oder offene Fragen hinsichtlich des Feststellungsverfahrens gern auch in einem persönlichen Gespräch, selbstverständlich aber auch per Telefon oder Mail.

Völkerverständigung mit dem Fußball - Evangelische Schule Oberharz organisiert Freundschaftsspiel

Bei dem Freundschaftsspiel zwischen afrikanischen Asylbewerbern und den Schülern der Evangelischen Schule Oberharz gab es einen klaren Gewinner: Die Völkerverständigung. Obwohl hier etwa 5 Sprachen plus Zeichensprache im Einsatz waren,  brauchten die Spieler keinen Dolmetscher, beim Sport geht das.

Anja Palczewski betreut in Bad Salzdethfurt Asylbewerber und vermittelt sie an Sportvereine und Sprachkurse. Zu einer Hospitation an der Ev.Schule Oberharz wollte Adama aus Mali unbedingt mit in die für ihn unbekannte grüne Gegend. Im Sportunterricht entstand schnell die Idee, ein kleines Freundschaftsspiel zu organisieren. Insgesamt 10 Asylbewerber waren ebenfalls von der Idee begeistert und reisten in den Oberharz. Nach dem Spiel kam es zu Gesprächen. Obwohl die Schüler selbst mit problematischen familiären Problemen aufgewachsen sind, waren sie doch wie gebannt von den Erzählungen von Flucht uind Vertreibung. Dieser Fußballbesuch hat Spaß gemacht und war für alle interessant.

September 2014: Kollegium der Evangelischen Schule Oberharz schließt Fortbildung zum Thema Autismus erfolgreich ab

Frau Dr. Brita Schirmer

Nach insgesamt 8 interessanten und kurzweiligen Weiterbildungstagen schließt das Kollegium der Evangelischen Schule Oberharz die Fortbildung erfolgreich ab.

Das Wissen um die Autismus-Spektrum-Störung nimmt zu und damit werden von Fachleuten immer komplexere Ansätze, Konzepte und Hilfmittel entwickelt, um autistische Menschen besser verstehen und angemessener auf sie einzugehen zu können.

Die Fortbildung wurde von Frau Dr. Brita Schirmer durchgeführt.  

Frau Dr. Schirmer ist eine Berliner Lehrerin an Sonderschulen und arbeitet seit fast 20 Jahren mit Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung. Seit vielen Jahren ist sie auch als Dozentin tätig: u.a. an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Universität Potsdam, an den Pädagogischen Hochschulen in Wien, Salzburg und Linz und beratend in der Begleitung von Schulen, Familien und Einrichtungen.

Sie hat mehrere Bücher zum Thema Autismus geschrieben: 2002 gab sie das Handbuch Autismus in Berlin heraus und 2006 erschien Psychotherapie und Autismus, 2006 wurde der Elternleitfaden Autismus veröffentlicht und 2010 der Schulratgeber Autismus-Spektrum-Störung, der 2013 in seiner 3. Auflage erschien. 2011 erschien ihr Buch Herausforderndes Verhalten in der KiTa über die Förderung von Kindern mit Asperger-Syndrom im Kindergarten und 2012 publizierte sie gemeinsam mit Beata Urbaniak Die Frühförderung von Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung.

Sie verbindet damit in einzigartiger Weise praktische Erfahrung und theoretische Kenntnisse und kann zahlreiche Beispiele und konkrete Handlungsmöglichkeiten benennen, die im Schulalltag von großem Nutzen sind.

Das Kollegium bedankt sich herzlich für die informative Weiterbildung, die durch Frau Dr. Schirmers spontane und unterhaltsame Art des Vortrages auch ausgesprochen kurzweilig war.  

Juni 2013- Kleine gelungene Feier zur neuen Namensgebung

99 Luftballons mit Namesschild stiegen auf

"Ein Mensch fühlt oft sich wie verwandelt, sobald man menschlich ihn behandelt."

Mit diesem treffenden Zitat von Eugen Roth eröffnete Schuldezernent Herr Klaus-Michael Solf seine Rede bei der kleinen Schulfeier zur Namensgebung der Evangelischen Schule Oberharz. Zuvor hatte Herr Jens Rannenberg, Geschäftsführer der Dachorganisation Stephansstift, die letzten 50 Jahre des Standortes Oberharz als Erfolgsgeschichte bewertet.  Weitere Redner waren der stellvertretende Landrat des Landkreises Goslar, Herr Hans-Peter Dreß, der betonte, dass eine Evangelische Schule im Landkreis Goslar bereichere und Herr Heidergott, Leiter des Jugendamtes Osterode, der die gute Zusammenarbeit mit dem Stephansstift betonte.

Musikalische Darbietungen mit den Schülerinnen und Schülern und eine Diashow mit Impressionen aus dem Schulleben rundeten den Vormittag  drinnen ab. Draußen stiegen dann noch Lufballons auf und das neue Namensschild wurde feierlich enthüllt.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  

V.l.n.r.: Schuldezernent Herr Solf, stellvertr. Landrat des Landkreises Goslar Herr Dreß, Heimleiter Herr Weitemeyer, Clausth.-Z. Bürgermeister Herr Mönkemeyer, Schulleiterin Frau Vogt, Jugendamtsleiter Osterode Herr Heidergott, Geschäftsführer Stephansstift Herr Rannenberg

Kontakt

Schulleiterin:

Eveline Vogt

Voigtslust 1, 38678 Clausthal-Zellerfeld

Tel.: 05323/88740
vogt@ejo.stephansstift.de

Bildergalerie